Aktuelles

13.08.2021

TAG DES OFFENEN DENKMALS:
Metall trifft Keramik

Unser Projekt „kleine Berührungen“ von Beate Bendel (Keramik/Malerei www.beatebendel.de) und Achim Kühn (Metall) freut sich darauf euch zu begeistern.
Die Ausstellung ist am 11. und 12. September für Euch von 12:00-20:00 geöffnet.

Im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ wird es zwei Führungen täglich um 12:00 und 14:30 Uhr durch das Schmiedeatelier geben.

Am gesamten Wochenende bitten wir die aktuellen 3G-Vorschriften einzuhalten.
In unseren Innenräumen besteht Maskenpflicht.

www.berlin.de/landesdenkmalamt/veranstaltungen/tag-des-offenen-denkmals/2021/

Auch unsere Nachbarn – das Restaurierungszentrum Berlin – hat ein abwechslungsreiches und kulinarisches Programm. Ein Besuch lohnt sich allemal.
http://rzb-ev.de/angebote/tag-des-offenen-denkmals-2021

Wir freuen uns auf Euch!


Werke

Seit über 50 Jahren entwirft und realisiert Achim Kühn Kunst-am-Bau-Projekte für private sowie kirchliche Auftraggeber und für den öffentlichen Raum, darunter Brunnen, Eingänge, Schrift und Gedenktafeln. Zudem wird er bis heute für Restaurierungen einbezogen, allein in Berlin für 50 Orte.

Es entstehen aber auch andere, vielschichtige Werke mit großer Wirkung. Neben über 60 Ideen für Leuchter, finden Sie im Atelier die Reihen der Mobiles oder der Japanischen Schriftzeichen. Einige Plastiken standen sogar Pate für Signetgestaltungen.

Im Feuer geboren lautet das Credo von Achim Kühn.

Plastik

Der Prozess des Schmiedens ist der Ideenträger für Achim Kühn. In loser Folge entstehen Plastiken, von ihm liebevoll „Kleinplastiken“ bezeichnet, manchmal nicht höher als 5 cm, ein anders Mal hinaufragend auf 16 Meter – das sind die Großplastiken. Es gibt die Gruppe „Paradiesisches“ – einer Hochzeitsgesellschaft gewidmet. Ob große oder kleine Plastik, jede trägt die Handschrift von Achim Kühn.

Weitere Ideen entwickelte der Künstler unter dem Gedankenspiel „Aus der Ferne – in die Ferne“ als Reihe von Booten. Die Exemplare für seine Stahlbibliothek, 1988 begonnen, umfassen zurzeit 23 Bücher. Von Achim Kühn entwickelt und im Feuer geboren.

Atelier

Unser Atelier-Gebäude war ursprünglich Teil eines Vierseithofes im Dorf Glienicke bei Berlin, auf dem Generalleutnant von Schlabrendorf 1740 ein Gutshaus errichtete. 1870 wurden durch Oberleutnant Gustav Richter weitere Gebäude errichtet, neben Pferdeställen auch Werkstätten und eine Schmiede. Leider war Herr Richter kein guter Geschäftsmann. Er musste Konkurs anmelden und das Gelände ging 1911 an eine Wohnungsgenossenschaft. Diese vermietete die Räume an verschiedene Handwerksbetriebe.

In einem dieser Gebäude eröffnete Fritz Kühn am 08. Februar 1937 seine Kunstschmiede. Im Kriegsjahr 1943 brannte die Werkstatt bis auf die Grundmauern nieder, 1945 erneut. Fritz Kühn baute mit Hilfe seiner aus Krieg oder Gefangenschaft zurückkehrenden Gesellen die Werkstatt mit den Trümmerresten wieder auf und erweiterte sie später durch eine große Halle.

Nach dem plötzlichen Tod seiner Eltern im Jahr 1967 führt Achim Kühn, zusammen mit seiner Frau Helgard Kühn, das Atelier und die Schmiede fort. Seit über 80 Jahren lodert das Schmiedefeuer und es entstehen kleine und große Kunstobjekte.